WENN 1984 STIMMT
Nach George Orwell in der Fassung von Senya Romin.
Über das Stück
Eine Welt im permanenten Kriegszustand. Das Regime provoziert gezieltes Chaos, um die absolute Loyalität des Volkes zu erzwingen. In einer Realität aus Krisen, Armut und Totalitarismus wird die Täuschung zum Alltag. Wer das Land verlässt, gilt als Verräter; wer bleibt, wird überwacht.
Mitten in diesem Konstrukt lebt Winston Smith. Er ist der Sand im Getriebe – ein Mann, der aus der Reihe tanzt und spürt, wie seine Freiheit systematisch erstickt wird. Winston beginnt zu hinterfragen, zu protestieren und sich gegen die allgegenwärtige Propaganda aufzulehnen. In der geheimnisvollen Julia findet er eine Verbündete im Geiste. Doch ist es möglich, allein gegen ein ganzes System zu stehen? Kann man ein Regime von innen heraus zerstören, wenn jeder Gedanke bereits kontrolliert wird?
Die Inszenierung
Die Abschlussinszenierung von Senya Romin ist eine Buffonade auf den Ruinen der Menschheit. Hier verschmilzt Orwells dystopische Vision mit den beklemmenden Realitäten der aktuellen Weltpolitik.
Es entsteht ein totalitäres Szenario ohne zeitliche oder geografische Grenzen. Ein Spiel mit der Macht, das uns vor die alles entscheidende Frage stellt: Wo endet das Theater und wo beginnt die Wahrheit?
Regie: Senya Romin, Regiestudent im 4. Ausbildungsjahr
Mit: Julian Bohm, Jakob Krüger, Toni Nitsch, Lio Spiecker
Regieassistenz: Philipp Kröning
Collage-Illustration: Viktoria Luchinskaia
Projektion: Wasilij Utekhin
Bühnenbild: Olga Bogatishtscheva
Supervision: Sebastian Martin & Maxi Ratzkowski
Musik: Julian Wejwar
Im Anschluss wird ein Nachgespräch angeboten
Vorstellungsort: Akademietheater im alten Malsaal, Kreuzgasse 5, 93047 Regensburg
Premiere: 14. Juli 2026
