Die Rabenfrau

Monat der jungen Regie – November 2022

Die Rabenfrau
von Marcel Cremer

Jeder Mensch sollte einen Vogel haben. Seinen Vogel. Der einen ablenkt und zerstreut. Der einem keine Ruhe lässt. Der durch deinen Kopf fliegt.
Der dich wachrüttelt.
Eine junge Frau stellt sich vor eine Gruppe von Menschen und erzählt eine Geschichte über das Anderssein. Sie erforscht das Leben einer Frau. Die Frau ist anders. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Raben am Rande des Dorfes, ohne Mann. Sie tanzt gerne Barfuß über Wiesen und trägt Blümchenkleider. Ein Zuhause musste sie bereits hinter sich lassen, doch auch der Versuch ein neues Zuhause zu finden, wird ihr schwer gemacht.

Wie geht unsere Gesellschaft mit Menschen, vor allem Frauen, um, die nicht unserer Norm entsprechen?

„Die Rabenfrau“, von Marcel Cremer, befasst sich mit der Suche nach Individualität und dem Platz in der Gesellschaft und damit, wie schwierig es sein kann, man selbst zu sein, ohne sich zu verstellen.

 

Regie: Franziska Kühnle (Theaterpädagogikstudentin des 4. Jahrgangs)
Mit: Franziska Jacobsen (Schauspielstudentin des 4. Jahrgangs)

 

Vorstellungstermine im November 2022