Verbrennungen

von Wajdi Mouawad

Mit „eindrucksvoller Sprachgewalt“ (Die Welt) nimmt der 1968 im Libanon geborene frankokanadische Autor Wajdi Mouawad in VERBRENNUNGEN den Leser mit auf eine lange Reise, auf der schonungslos von den Anlässen für Gewalt und Blutvergießen berichtet wird. Mouawad erzählt, wie die Geschwister Jeanne und Simon die Vergangenheit ihrer Mutter Nawal erkunden, die vor dem Krieg im Nahen Osten in den sicheren Westen geflohen war, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Nawals letzter Wille überträgt den Zwillingen die Aufgabe, zwei Briefe zu übermitteln: einen an ihren tot geglaubten Vater, den anderen an einen unbekannten Bruder. Widerwillig nehmen die beiden die Reise in die Heimat ihrer Mutter auf sich. Die Suche nach den eigenen Wurzeln führt sie in die kollektive Tragödie des Krieges zurück.

Mit: Annetta Chiantone, Meike Fabian, Milon Goetz, Dyana Krupetzki, Sofia Raki, Oliver Severin, Carsten Steuwer, Alexander Wolf

Regie: Klaus-Dieter Köhler
Kostüme: Martina Topp
Regieassistenz: Daja Fuhrmann
Licht- und Tontechnik: Max Botschafter
Bühne: Martina Topp
Bühnenbau: Reinhold Bauer

Bei diesen Vorstellungen werden nur ca. 25 Plätze verkauft, so dass am Sitzplatz die Maske abgenommen werden kann.
Die Theaterbar wird geöffnet, Getränke aus der Theaterbar dürfen mit ins Theater genommen werden.

Der Vorverkauf läuft:
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