Für mich soll´s rote Rosen regnen oder Ich hab noch einen Koffer in Berlin – Die Lieder von Hildegard Knef kann fast jeder mitsingen.
Bei aller Berühmtheit hatte sie kein leichtes Leben. Sie war befreundet mit Marlene Dietrich, Romy Schneider und Marilyn Monroe.
In Deutschland war sie oft umstritten, sie wurde geliebt und gehasst, in Amerika war sie der erste deutsche Broadway-Star. Der Weg und das Leben der Hildegard Knef war oft steinig, vieles musste sie sich hart und mit viel Ehrgeiz erkämpfen. Als eine der wenigen Weltstars, die Deutschland je hatte. Verhohlen bewundert und unverhohlen abgelehnt. Die Frau mit dem unverwechselbaren Image: Der tiefen, verraucht-verruchten Tenorstimme, deren Melodien auch alle Männer in derselben Oktave mitsingen konnten.
So viele Höhen ihre Karriere auch hatte, so viele Tiefen hatte sie. Hildegard Knef blieb zeitlebens eine Getriebene.
Meike Fabian liest Texte über das bewegte Leben der letzten deutschen Diva und interpretiert bekannte, aber auch unbekannte Lieder der großen Künstlerin, begleitet von Ulli Forster und Band.
Pressestimmen:
Münchner Merkur, Planegg, 15.10.2025
Gänsehautmomente: Mit allen Mitteln ihrer Kunst ließ Fabian die Grande Dame auferstehen und erzeugte eine Welle von Verständnis, Sympathie und Bewunderung für die Powerfrau
Mit einer Soiree zu Ehren der Diva, die in diesem Jahr […] ihren 100. Geburtstag feiern würde, begeisterte Meike Fabian mit Ulli Forster und Band am Samstagabend im Kupferhaus.
Meike Fabian […] versuchte erst gar nicht, der Knef mit ihrem verrucht-verrauchten Timbre gleichzukommen. Sie blieb stimmlich überzeugend in ihrem eigenen Format, war in der Hauptsache Showmasterin und meisterliche Erzählerin. Mit allen Mitteln ihrer Kunst ließ Fabian die Grande Dame auferstehen und erzeugte eine Welle von Verständnis, Sympathie und Bewunderung für die Powerfrau, die aus Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe immer wieder weit über ihre (körperlichen) Grenzen hinausging.
Die Lebenslinien waren gut recherchiert und dramaturgisch überzeugend in Form gebracht.
Der Abend hielt viele Gänsehautmomente bereit. Der intensiven Freundschaft mit Marlene Dietrich gewidmet, sang Fabian: „Sag mir, wo die Blumen sind.“ Sie platzierte das Lied, das dem Ursprung nach eine russisch-ukrainische Weise ist, erneut als eindringlichen Appell für den Frieden.
Alexandra Joepen-Schuster
Mainpost, Schlosshalle Oberschwappach, 07.04.2025
Begeisterter Applaus und Standing Ovation: Stimmliche und darstellerische Meisterleistung, die in Erinnerung bleibt.
Meike Fabian […] führte mit beeindruckender Stimmgewalt und tiefer Emotion durch den Abend. Ihre Darbietung erzeugte Gänsehausmomente, bracht das Publikum zum Schmunzeln und sorgte nicht selten für feuchte Augen. Es war eine stimmliche und darstellerische Meisterleistung, die in Erinnerung bleibt.
Die musikalische Begleitung durch eine herausragende Band […] trug maßgeblich zur Intensität des Abends bei. Die Musiker waren perfekt aufeinander eingespielt und verliehen den Liedern mit ihrer Leidenschaft und Präzision eine mitreißende Lebendigkeit.
Das Publikum dankte es mit begeistertem Applaus und Standing Ovation.
„Knef. Ein (Lieder-)Abend“ war mehr als nur eine musikalische Darbietung – es war eine emotionale Zeitreise und eine liebevolle Hommage an die letzte große deutsche Diva. Ein unvergessliches Erlebnis, das zeigt, dass Hildegard Knef auch heute noch die Menschen tief berührt.
Melanie Lutz
Deggendorfer Zeitung, 20.06.2024
Standing Ovations und anhaltender Applaus würdigten die Spitzenleistung: Mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz überzeugten, ja, begeisterten Meike Fabian und ihre Musiker
In einer beeindruckenden Solo-Show präsentierte Meike Fabian ihr Programm „Knef – Ein (Lieder-)Abend“ […] und breitete das Leben der Hildegard Knef vor ihrem Publikum aus: Sie fungierte als Erzählerin und Moderatorin, die nicht nur die Biographie der letzten deutschen Diva in 14 Kapiteln darlegte, sondern auch den jeweiligen historischen Hintergrund anschaulich vor Augen führte und die Knef in persönlichen Zitaten zu Wort kommen ließ.
Standing Ovations und anhaltender Applaus würdigten die Spitzenleistung von Meike Fabian und Band. Inhaltlich gründlich recherchiert, dramaturgisch exzellent umgesetzt, schauspielerisch und musikalisch höchst professionell und mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz überzeugten, ja, begeisterten Meike Fabian und ihre Musiker ihr Deggendorfter Publikum.
Sabine Rehm-Deutinger
Abendzeitung München, 30.10.2023
Intensives Künstlerinnendrama verbreitet gefühlvolle Wärme mit viel Respekt und großer Sympathie für eine einzigartige Kollegin
Mit ihrer neuen Show „Hildegard Knef – Für mich solls rote Rosen regnen“ spürt sie den Aufs und Abs im Leben des Filmstars, der gefeierten Chansonsängerin und Bestsellerautorin nach, die wahlweise „unser Hildchen“ oder verruchte Skandalnudel war, in jedem Falle aber „zeitlebens eine Getriebene“. Meike Fabian liest Texte von der Knef als auch über sie, die das jeweilige Zeitkolorit zwischen dem Aufwachsen in den Zwanziger und Dreißiger Jahren bis zum Tod im Jahr 2002 sehr plastisch umreißen. Trotz der Freundschaften zu Marlene Dietrich, Marilyn Monroe und Romy Schneider ist die Show nicht wirklich glamourös, sondern ein intensives Künstlerinnendrama. […] Fabian hat einen ganz eigenen und sehens- wie hörenswerten Zugriff auf Hildegard Knef gefunden.
Begleitet von einer von Ulli Forster geleiteten Band singt sie Hits wie „Eins und eins, das macht zwei“ oder „Ich brauch Tapetenwechsel“, aber auch Unbekannteres wie „Hör nicht auf mich“ – ein Wiegenlied für ihre Tochter – kraftvoll und farbenreich. Da kommt nie gefühliges Pathos auf, sondern es verbreitet sich eine gefühlvolle Wärme mit viel Respekt und großer Sympathie für eine einzigartige Kollegin.
Mathias Hejny
Dauer: ca 2 Stunden 15 Minuten inkl. Pause
Mit:
Gesang/Moderation/Lesung: Meike Fabian
Piano/Musikalische Leitung/Arrangements: Ulli Forster
Schlagzeug: Reinhold Bauer (alternierend: Matthias Baumann, Peter Asanger)
Kontrabaß: Ralf Funk (alternierend: Michael Straube)
Akkordeon: Claus Bächer (nicht bei allen Vorstellungen)
Fotos: Gerhard W.H. Schmidt
Das Akademietheater war und/oder ist mit dieser Produktion zu Gast in:
München (Hoftheater München)
Rheda-Wiedenbrück (Stadthalle)
Deggendorf (Rathaus)
Straubing (Paul Theater)
Planegg (Kupferhaus)
Passau
Knetzgau
Remchingen (Kulturthalle)
Düren (Theater Düren)
Schweinfurt (Theater Schweinfurt)
Kamp-Lintfort
Nördlingen (Stadthalle)
