La vie en rose
Chansonabend mit Liedern von Édith Piaf
Unter dem Himmel von Paris passieren seltsame Dinge. Zum Beispiel das: Unterhalb einer Gaslaterne kommt an einem bitterkalten späten Abend im ersten Winter des Ersten Weltkriegs eine gewisse Édith Giovanna Gassion zur Welt. Und zwar auf dem dunklen Mantel eines Polizisten – in dem Vorort Belleville, Heimat vieler Immigranten.
Eine Geschichte, die heute ins Reich der Legenden verwiesen wird, da die Geburtsurkunde ganz prosaisch von einer Klinik in der Nähe spricht. Doch zu passend wäre eine Geschichte wie diese, die sich selbstständig machte wie eine Melodie in der Luft. Diese Édith wurde später zur gefeierten Sängerin Édith Piaf: dem Spatz von Paris.
Édith Piafs Lieder zählen zu den berühmtesten der Welt.
Mit La vie en rose, Milord, Padam padam, Non, je ne regrette rien oder Hymne à l’amour wurde sie ein Megastar. Bis zu ihrem frühen Tod mit nur 47 Jahren blieb die Liebe ihr großes Thema – in ihren Chansons wie im Leben. 1935 erscheint ihre erste Schallplatte. Wenn Piaf singt, lebt sie, beschwört sie, sucht sie – melancholisch, verzweifelt, trotzig. Mit ihrer kraftvollen, expressiven und leidenschaftlichen Stimme wird sie zum Inbegriff des französischen Chansons und weltweit bewundert. „Ein Chanson, das ist nichts Kleines oder Unbedeutendes. In ihm sind alle Schmerzen und Leiden enthalten, aber auch alle irdischen Freuden und sämtliche Hoffnung“, sagt sie in einem Interview. Für Piaf macht die Qualität eines guten Chansons vor allem die Poesie aus, erst dann die Musik. Sie soll einfach sein, populär und nicht vulgär. Dazu eine schlichte Geschichte, nicht kompliziert – eine Reflexion des Lebens. Mehrere Texte stammen aus ihrer Feder, zum Beispiel der von La vie en rose (1946), einem ihrer berühmtesten und meistgecoverten Lieder.
KNEF.
Ein (Lieder-) Abend über Hilde
Für mich soll´s rote Rosen regnen oder Ich hab noch einen Koffer in Berlin – Die Lieder von Hildegard Knef kann fast jeder mitsingen.
Bei aller Berühmtheit hatte sie kein leichtes Leben. Sie war befreundet mit Marlene Dietrich, Romy Schneider und Marilyn Monroe.
In Deutschland war sie oft umstritten, sie wurde geliebt und gehasst, in Amerika war sie der erste deutsche Broadway-Star. Der Weg und das Leben der Hildegard Knef war oft steinig, vieles musste sie sich hart und mit viel Ehrgeiz erkämpfen. Als eine der wenigen Weltstars, die Deutschland je hatte. Verhohlen bewundert und unverhohlen abgelehnt. Die Frau mit dem unverwechselbaren Image: Der tiefen, verraucht-verruchten Tenorstimme, deren Melodien auch alle Männer in derselben Oktave mitsingen konnten.
So viele Höhen ihre Karriere auch hatte, so viele Tiefen hatte sie. Hildegard Knef blieb zeitlebens eine Getriebene.
Marlene
Ein (Lieder-) Abend über die Dietrich
Marlene Dietrich ist die deutsche Ikone schlechthin.
Neben ihrer Schauspiel- und Gesangskarriere führte sie ein aufregendes Liebesleben.
Ihr Markenzeichen: Tiefe Stimme, Hut und Hosenanzug. Die Schauspielerin und Sängerin wurde zur Legende.
Sie lebte offen bisexuell und brach existierende Geschlechterrollen.
Sie war befreundet mit Frank Sinatra, Charlie Chaplin, Ernest Hemingway und Jean Cocteau.
Sie entschied sich konsequent gegen das von Hitler regierte Deutschland und für die Vereinigten Staaten.
Nach La vie en Rose und KNEF. vervollständigen Meike Fabian und Ulli Forster gemeinsam mit Ihrer Band die Triologie, in der die Lebensgeschichetn der drei großen Diven Édith Piaf, Hildegard Hnef und Marlene Dietrich erzählt werden.
IMAGINE
John Lennon – eine Hommage
Dezember 1980 – John Lennon wird auf offener Straße in New York von einem fanatischen Fan erschossen. Die weltweite Anteilnahme kennt keine Grenzen. Der Mythos Lennon ist geboren: unerreichbares Idol, genialer Musiker, Kämpfer für Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung, liebender Ehemann.
Doch das Leben des Weltstars kannte auch tiefe Abgründe: Mit 17 Jahren verlor er seine Mutter. Der Erfolg der Beatles machte für ihn ein Leben außerhalb der Öffentlichkeit seit seiner Jugend unmöglich. Die Beatles trennten sich. Die erste Ehe scheiterte, die zweite mit Yoko Ono wurde öffentlich als Form politischer Kunst zelebriert. Die Begleiterscheinungen dieses Lebens auf der Überholspur: Drogen, psychische Probleme, Gewalt, Betrug.
IMAGINE ist eine Spurensuche – und Verneigung vor diesem Ausnahmekünstler, dessen Botschaft »Love & Peace« eine ganze Generation verändert hat.
